Veröffentlicht in der „Südostschweiz“ und Höfner Volksblatt/March-Anzeiger
 

Stellungnahme unseres Referenten Dr. Friedrich Buer

 

zum Artikel „Die Mission des Friedrich Buer“ von Daniel Fischli vom 16. April 2018, erschienen in der Südostschweiz und in leicht veränderter Form auch im Höfner Volksblatt und March-Anzeiger.

 

In seinem Referat "Windkraftanlagen – Auswirkungen auf Mensch und Tier" ist Dr. Friedrich Buer in verständlicher Weise auf alle Gründe eingegangen, die gegen die Windkraft als umweltschonende Komponente im Rahmen einer Energiewende sprechen, und hat überzeugend dargelegt, warum die grossindustrielle Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nicht den erwarteten ökologischen Fortschritt bringt. Der Artikel in der Südostschweiz  ist eine üble Stimmungsmache gegen die Veranstaltung und den Referenten und verleumdet ihn in absurder Weise als "Verschwörungstheoretiker". Wer als Besucher der Veranstaltung den Artikel gelesen hat, musste glauben, in einer anderen Veranstaltung gewesen zu sein. Der weltbekannte Ornithologe Prof. Dr. Urs Glutz von Blotzheim, der die Einleitung hielt, wurde erst gar nicht erwähnt.

Damit diejenigen Leser, die nicht auf der Veranstaltung waren, seine Argumente kennenlernen können, hat sich Dr. Buer mit den Redaktionen auf den Abdruck seiner Stellungnahme anstelle einer formellen Gegendarstellung geeinigt. Bereits zuvor musste die Südostschweiz zurückrudern und hat zahlreiche kritische Leserbriefe, darunter auch die Stellungnahme von LinthGegenWind, veröffentlicht. Wir empfehlen allen sehr, den folgenden Text von Dr. Buer zu lesen und dann mit dem Hetzartikel des Redaktors Fischli in der Südostschweiz zu vergleichen. Sehen Sie sich auch das Video des Vortrages an!

In Niederurnen habe ich einen Sachvortrag zu den Auswirkungen von Windmühlen gehalten. Grundlage waren naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen, die ich mit genauen Quellenangaben belegt habe. Das kann jeder kontrollieren, denn der Vortrag wurde als Video aufgezeichnet und ist auf der Webseite von LinthGegenWind abrufbar. Hier nur vier Beispiele:

 

1. Am 6. Mai 2013 schreibt der bekannteste Wirtschaftsforscher Deutschlands Prof. Dr. Dr. hc. mult. Hans-Werner Sinn in der Zeitung Die Welt: „Windmühlen sind irrationale Sakralbauten“.

 

2. Am 9. Januar 2014 sagt in Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, seiner zuständigen Spitzenbeamten und unserer Arbeitsgruppe seine Staatsministerin für Wirtschaft Ilse Aigner: „Eigentlich gehört das EEG abgeschafft. Aber das dürfen wir nicht sagen.“ Das EEG ist die gesetzliche Grundlage für die Windmühlen in Deutschland. Der Ministerpräsident ermuntert uns sogar, das öffentlich zu verbreiten. Wörtlich „Ich bitte Sie sogar darum.“

 

3. Am 2. Februar 2014 schreibt das Ärzteforum Emissionsschutz an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Sie legen ihr umfangreiches Gutachten vor und warnen eindringlich vor den gesundheitsschädlichen Wirkungen des unhörbaren und kilometerweit reichenden Infraschalls der Windmühlen. Sie empfehlen einen Mindestabstand von 2000 Metern. Wirklich sicher sei der aber auch noch nicht.

 

4. Am 24. Februar 2014 überreicht die von der deutschen Bundesregierung selbst eingerichtete Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten. Darin empfiehlt sie, das EEG nicht weiter zu führen, und schreibt zum Schluss auf Seite 51: „Das EEG sorgt also nicht für mehr Klimaschutz, sondern macht ihn deutlich teurer.“

 

Trotzdem werde ich von Redaktor Daniel Fischli in seinem Artikel als "Verschwörungstheoretiker" verleumdet und regelrecht fertig gemacht. Sachargumente fehlen vollständig, weil er sie offenbar nicht hat und dem Schweizer Publikum die Situation in Deutschland vorenthalten werden soll. Aber an meiner Bewunderung für die Schweiz und ihrer herzlichen Gastfreundschaft wird das nichts ändern. Auch mein geliebtes Schweizer Taschenmesser bleibt mein wichtigstes Werkzeug.

 

Dr. Friedrich Buer

Neustadt an der Aisch, Deutschland

Sehen Sie sich die Videoaufzeichnung des Vortrages hier an.

© LinthGegenwind