SAK-LinthWind und Windindustrie betreiben professionelle Propaganda

Inhalt:

1. Bund lässt Meinung der Bevölkerung zur Windenergie manipulieren

2. SAK: Grobe Täuschung über das Potential der Windenergie in der Schweiz

(Wird mit weiteren Beispielen fortgesetzt.)

1. Das Bundesamt für Energie (BFE) bezahlt Millionen dafür, um die Meinung der Bevölkerung zu Windkraftanlagen mit professionellen Werbepsychologen zu manipulieren

 

Der Branchenverband Suisse Eole gibt die Richtung und den Inhalt der Propaganda pro Windenergie vor, die dann von Projekten wie SAK-LinthWind übernommen wird. Es ist ein Skandal: Suisse Eole hat vom Bund Millionenzahlungen erhalten, um die Meinung der Bevölkerung zur Windenergie mit Hilfe von professionellen PR-Beratern und Werbepsychologen zu manipulieren und bei Behörden zu lobbyieren. Suisse Eole ist vom BFE beauftragt worden, zugunsten des Ausbaus der Windenergie eine Propaganda zu führen. Unter anderem lautete der Auftrag, in den Medien die öffentliche Meinung zugunsten der Windenergie zu beeinflussen, insbesondere via direkten Kontakt zu Journalisten, und in politische Abstimmungen einzugreifen. Suisse Eole erhielt im Zeitraum 2001 bis 2015 dafür vom BFE Fr. 7‘300‘000.- In den Verträgen wurde u. a. ausdrücklich festgelegt:

  • „Unter dem Motto „Sprechen wir über Windenergie“ werden mit allen Mitteln der professionellen Medienarbeit (…) die Wahrnehmung und Akzeptanz der Windenergie gefördert“.

  • «Die Imageförderung wird über alle Ebenen praktiziert, wobei nicht die Marke ‹Suisse Eole›, sondern jeweils die Message ‹Windenergie funktioniert auch in der Schweiz!› im Vordergrund steht.»

  • „Medienpräsenz als Gegengewicht zu den Windenergiegegnern soweit notwendig“.

  • „Unterstützung und Betreuung lokaler und regionaler Pro-Komitees“.

  • « Verstärkung der positiven Besetzung der Windenergie mit den Eigenschaften wie „billig“, „akzeptierbar“, „rentabel“, „schön“ »

  • „Ende November 2013 soll im Kanton Neuenburg die Initiative „Avenir des crêtes“ zur Abstimmung kommen. Suisse Eole wird in Zusammenarbeit mit den betroffenen Projektentwicklern geeignete Massnahmen prüfen“.

 

Quellen:

Sonntagszeitung 06.05.2017, "Bund zahlt Millionen an Wind-Lobby",

Verband Freie Landschaft Schweiz 7. Mai 2017, Medienmitteilung "Bund zahlt Millionen an Wind-Lobby"

 

2. SAK: Grobe Täuschung über das Potential der Windenergie in der Schweiz

 

Am Informationsanlass «Fauna und Flora» am 2. Mai 2018 präsentierte Adriano Tramèr, Bereichsleiter Produktion der SAK, ein Diagramm aus der Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2016: "Monatliche Erzeugungsanteile und Landesverbrauch im Kalenderjahr 2016". Darin hat er die Stromproduktion für Windenergie (grüne Kurve) und Solarenergie (PV=Photovoltaik, gelbe Kurve) auf einer Höhe von zusammen ca. 4'000 GWh monatlich eingezeichnet.

 
 

Folie präsentiert von der Adriano Tramèr/SAK am 2. Mai 2018

In Wirklichkeit liegt das von der Energiestrategie 2050 gesetzte Ziel (wie realistisch 1'000 Windkraftanlagen in der Schweiz auch immer sein mögen) bei nur 360 GWh monatlich (4'000 GWh jährlich), also weniger als einem Zehntel davon. Das ist im folgenden Diagramm eingezeichnet:

Auch wenn Tramèr seine Kurven mit "qualitativ" kennzeichnet: Mit der Darstellung suggeriert er, dass die Windenergie einen substantiellen Beitrag zur Energieversorgung leisten wird. Das ist falsch und eine grobe Täuschung. Die Relevanz der Windenergie wird in der Schweiz immer vergleichsweise klein bleiben (Vergleich mit Daten von

2017):

  • Heutiger Anteil an Stromproduktion: 0.2%

  • Ziel Anteil an Stromproduktion 2050: 6.8%

  • Entspricht Anteil an Gesamtenergieverbrauch 2050: 1.7%

(Wird fortgesetzt.)

© LinthGegenwind