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Dossier
 

Daniel Fischlis Medienkampagne in den Glarner Nachrichten (Südostschweiz) gegen LinthGegenwind

Der Redaktor Daniel Fischli führt in der Südostschweiz/Glarner Nachrichten, die in der Region eine quasi-Monopolstellung hat, eine Medienkampagne gegen LinthGegenwind und die Gegner des SAK-Windkraftprojektes. Die Berichterstattung ist tendenziös, entstellend, einseitig und parteiisch. Stimmungsmache, Hetze und Diffamierung unseres Referenten, Falschdarstellungen und Verdrehungen kommen zum Einsatz. SAK-LinthWind wird tendenziell immer unkritisch positiv dargestellt, LinthGegenwind und die Windkraftgegner kommen dagegen immer negativ heraus. Lesen Sie dazu unsere folgende Zusammenstellung. Der Südostschweiz ist aber ausdrücklich zugute zu halten, dass bis bis heute auch kritische Leserbriefe anstandslos und ohne Zensur veröffentlicht hat.

Inhalt:

Stimmungsmache gegen den Naturschützer Dr. Friedrich Buer

 

Alles hatte gut angefangen. Die Südostschweiz in der Regionalvariante Glarner Nachrichten hatte anfangs ausführlich, sachlich und objektiv über LinthGegenwind berichtet. Beispielsweise veröffentliche die SO auf einer ganzen Seite einen Bericht über unseren ersten Infoanlass im Januar 2018 und den Antrag auf 700 Meter Mindestabstand. Presseaussendungen wurden regelmässig und ausführlich wiedergegeben. Kurz und gut, wir wurden gleich behandelt wie andere auch.

Dem Redaktor Daniel Fischli wird die Regie übertragen

 

Das änderte sich schlagartig mit unserem zweiten Infoanlass, als Redaktor Daniel Fischli die Berichterstattung übernahm. Wir luden ein zur Generalversammlung und nachfolgendem Referat von Dr. Friedrich Buer. Dr. Buer kommt aus Bayern und ist Biologe und vielseitiger Natur-, Tier- und Umweltschützer. Zusammen mit dem kürzlich verstorbenen Enoch zu Guttenberg ist er Gründungsmitglied des «Vereins für Artenschutz und Landschaftspflege in Bayern», der sich von der deutschen Naturschutzorganisation BUND abgespalten hat, weil dieser die Windindustrie unterstützt. Dr. Buer ist ehrenamtlicher Leiter des Fachbereichs Ökologie bei VERNUNFTKRAFT, der Deutschen Bundesinitiative für eine vernünftige Energiepolitik. In seinem Referat "Windkraftanlagen – Auswirkungen auf Mensch und Tier" ging Dr. Buer in verständlicher Weise auf alle Gründe ein, die gegen die Windkraft als umweltschonende Komponente im Rahmen einer Energiewende sprechen, und legte überzeugend dar, warum die grossindustrielle Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nicht den erwarteten ökologischen Fortschritt bringt.

Nach dem Vortrag erschien in der SO ein übler Hetzartikel von Redaktor Fischli mit dem Titel "Die Mission des Dr. Buer". Wer als Besucher der Veranstaltung den Artikel gelesen hat, musste glauben, in einer anderen Veranstaltung gewesen zu sein. Dieser Bericht zeichnet ein tendenziös falsches und entstellendes Bild von der Veranstaltung. In Wirklichkeit handelte es sich um einen ruhigen, sachlichen und inhaltlich anspruchsvollen Vortrag, dem eine lebhafte und ausführliche Diskussion folgte. Der Saal im schönen Jakobsblick war mit über 110 Besuchern voll und die Veranstaltung ein grosser Erfolg, wie auch die Rückmeldung von Besuchern zeigen:

  • Gestern hatte ich das Glück in Niederurnen an einem ausgezeichneten und informativen Vortrag von Herrn Dr. Friederich Buer, Biologe aus Bayern, teilzunehmen. Es war wohl eines der eindrücklichsten und spannendsten Referate, die ich je besucht habe!

  • War eine Hammer-Veranstaltung. Herzlichen Glückwunsch.

  • Sehr gut, gratuliere! Aus meiner Sicht sehr gut gelaufen.

  • Das war eine tolle Sache! Ich gratuliere Euch herzlich zum Anlass!

Redaktor Fischli dagegen macht in einem gross aufgemachten Bericht auf der ganzen Seite drei der Südostschweiz Stimmung gegen die Veranstaltung und diffamiert den Referenten.
 

  • Zuerst einmal verschweigt Fischli gänzlich den prominentesten Gast der Veranstaltung, Prof. Dr. Urs Glutz von Blotzheim, Doyen der Schweizer Vogelkundler, der die Einleitung hielt. Auch wird mit keinem Wort erwähnt, dass mehrere Gemeinderäte und Landräte zu den Besuchern der Veranstaltung gehören.
     

  • Fischli verwendet Reizwörter wie "Mission" und "Prediger", wodurch unserer Referent, ein verdienter Naturschützer und Biologe, als Eiferer und Religiöser dargestellt wird. In tendenziöser Weise wird dazu ein Bild abgedruckt, auf dem Dr. Buer mit erhobenen Zeigefinger dasteht. Der Leser erhält den Eindruck, Dr. Buer belehre die Zuschauer mit erhobenen Zeigefinger. Das genaue Gegenteil ist wahr, wie Sie auf dem Videomitschnitt bei Minute 32.38 prüfen können. Dr. Buer erklärt an der Stelle, dass die Rotorbewegung von Windenergieanlagen aus der Ferne langsam aussehen, in Wirklichkeit jedoch sehr schnell sind, und bringt zum Vergleich ein Flugzeug, das aus der grossen Höhe auch langsam aussieht, in Wirklichkeit aber rasend schnell ist. In dem Moment, wo er vom Flugzeug spricht, zeigt er mit dem Finger in die Höhe. Fischli stellt das in einen Kontext, der die Belehrung durch einen "Prediger" suggeriert. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen und Täuschung der Leser.
     

  • Fischli diffamiert unseren Referenten Dr. Buer in perfider Weise als "Verschwörungstheoretiker". Eine solche Bezeichnung ist der mediale Todschlag für einen Menschen, der damit als Spinner und Verrückter gelten soll. Dr. Buer ist als Kritiker der deutschen Energiewende einiges gewohnt, aber als "Verschwörungstheoretiker" ist er noch nie bezeichnet worden. Diese ehrenrührige Diffamierung die Herangehensweise und Motivation des Schreiberlings deutlich, der mit allen Mitteln der Verdrehung und Diffamierung versucht, die Windkraftgegner schlecht zu machen, um jede sachliche Diskussion über Argumente zu verhindern.
     

  • Auch wenn es für LinthGegenwind kein Thema ist, dennoch eine Anmerkung zur Diskussion über Gaskraftwerke. Fischli polemisiert gegen Dr. Buer, dass dessen "Thesen vollends ungeniessbar" würden, "wenn er behauptet, die Lösung des Energieproblems bestehe im Bau von klimaschädigenden Gaskraftwerken". Hans Achermann aus Mollis schreibt dazu in seinem Leserbrief "Gas– statt Kohlekraftwerke macht sehr wohl Sinn" treffend, dass von Fischli
     

(...) der umfassende Überblick des Referenten über Wirkungsweise und Folgen von Windkraftwerken bzw. Energiestrategien derartig einseitig, ja sinnentstellend dargestellt wurde. (...) Tatsache ist, und die hatte der Referent dargelegt, dass in Deutschland seit der Energiewende die CO2-Emissionen aus alten Kohlekraftwerken angestiegen sind. Kohlekraftwerke durch moderne, weniger abgasintensive Gaskraftwerke (die Kernkraftwerke sollen ja abgeschaltet werden) zu ersetzen, macht umweltschützerisch absolut Sinn. Die Notwendigkeit des Einsatzes von fossilen Ersatzkraftwerken ist bedingt durch den Fakt, dass Windkraftwerke nur dann genügend Strom liefern, wenn der Wind bläst. Das kann jedermann anhand der Kraftwerksstatistiken in Deutschland kontrollieren. So legte der Referent verständlich dar, dass insbesondere bei Dunkelflauten (d. h. keine Sonne, wenig Wind) viel Strom aus Kohlekraftwerken kommt.
 

Fischli bringt also inhaltlich einen nachweislichen Unsinn und versucht damit, Dr. Buer an den Karren zu fahren. Dazu noch ein konkretes Beispiel: Die Kieler Stadtwerke meldeten "70% CO2-Reduktion durch neues Gaskraftwerk" (Dezember 2016). Der bisherige CO2-Ausstoss des alten Kohlekraftwerkes kann durch das moderne Gaskraftwerk um 70% reduziert werden. Die neue Anlage kann innerhalb von fünf Minuten auf die Vollast von 190 Megawatt hochgefahren werden. Bisher hat das noch vier Stunden gedauert. Das ist entscheidend, um die Schwankungen aus Wind- und Solarenergie ausgleichen zu können.
 

  • Last but not least: Alle lokalen Medien veröffentlichten das Foto des neuen Vorstandes von LinthGegenwind, der in der Generalsversammlung vor der Veranstaltung gewählt worden war. Fischli schreibt zwar über die Generalversammlung und die gefassten Beschlüsse, veröffentlicht das Foto aber nicht. Das ist wiederum sehr bezeichnend für die parteiische Haltung des Redaktors. Denn die neuen Mitglieder im Vorstand sind Biltener. Die Bevölkerung soll sie nicht zu Gesicht bekommen, damit keine Sympathien entstehen können.

 

Nach dem Hetzartikel von Fischli gab es viele empörte Leserbriefe. Hier die Stellungnahme von LinthGegenwind-Präsident Daniel Lienhard in einem Leserbrief:

Gegenteil von fairer und sachlicher Berichterstattung
LinthGegenwind hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über die Auswirkungen der geplanten Windkraftwerke bei Bilten sachlich aufzuklären. Die Südostschweiz betreibt in ihrem Artikel über unsere Infoveranstaltung eine parteiische Stimmungsmache gegen den Referenten. Dr. Buer hat sich bereits mit einer Gegendarstellung zur Wehr gesetzt. Die Einleitung von Prof. Dr. Urs Glutz von Blotzheim, dem Doyen der Schweizer Vogelkundler, wird überhaupt nicht erwähnt. Die Aussagen unseres Mediensprechers werden verdreht. Wir veröffentlichen den Videomitschnitt der Veranstaltung auf unserer Webseite, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann. Unsere Veranstaltung kam bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an und es gab viele spannende Informationen und Diskussionen. Wir wünschen uns, dass die Südostschweiz wie bisher sachlich und unparteiisch über den breiten Widerstand der Bevölkerung gegen die geplanten Windräder in Bilten berichtet.

Weitere Leserbriefschreiber kritisieren die komplett falsche Darstellung der Veranstaltung und die Verleumdung des Referenten. Der Aktuar von LinthGegenwind, Siegfried Hettegger, berichtet, dass seine Aussagen im Telefoninterview von Fischli komplett verdreht worden waren.

Leserbriefe:

 

Schlussendlich war die Südostschweiz zur Veröffentlichung einer Stellungnahme unseres Referenten Dr. Buer gezwungen:

In Niederurnen habe ich einen Sachvortrag zu den Auswirkungen von Windmühlen gehalten. Grundlage waren naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen, die ich mit genauen Quellenangaben belegt habe. Das kann jeder kontrollieren, denn der Vortrag wurde als Video aufgezeichnet und ist auf der Webseite von LinthGegenwind abrufbar. Hier nur vier Beispiele:

1. Am 6. Mai 2013 schreibt der bekannteste Wirtschaftsforscher Deutschlands Prof. Dr. Dr. hc. mult. Hans-Werner Sinn in der Zeitung Die Welt: „Windmühlen sind irrationale Sakralbauten“.

2. Am 9. Januar 2014 sagt in Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, seiner zuständigen Spitzenbeamten und unserer Arbeitsgruppe seine Staatsministerin für Wirtschaft Ilse Aigner: „Eigentlich gehört das EEG abgeschafft. Aber das dürfen wir nicht sagen.“ Das EEG ist die gesetzliche Grundlage für die Windmühlen in Deutschland. Der Ministerpräsident ermuntert uns sogar, das öffentlich zu verbreiten. Wörtlich „Ich bitte Sie sogar darum.“

3. Am 2. Februar 2014 schreibt das Ärzteforum Emissionsschutz an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Sie legen ihr umfangreiches Gutachten vor und warnen eindringlich vor den gesundheitsschädlichen Wirkungen des unhörbaren und kilometerweit reichenden Infraschalls der Windmühlen. Sie empfehlen einen Mindestabstand von 2000 Metern. Wirklich sicher sei der aber auch noch nicht.

4. Am 24. Februar 2014 überreicht die von der deutschen Bundesregierung selbst eingerichtete Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten. Darin empfiehlt sie, das EEG nicht weiter zu führen, und schreibt zum Schluss auf Seite 51: „Das EEG sorgt also nicht für mehr Klimaschutz, sondern macht ihn deutlich teurer.“

Trotzdem werde ich von Redaktor Daniel Fischli in seinem Artikel als "Verschwörungstheoretiker" verleumdet und regelrecht fertig gemacht. Sachargumente fehlen vollständig, weil er sie offenbar nicht hat und dem Schweizer Publikum die Situation in Deutschland vorenthalten werden soll. Aber an meiner Bewunderung für die Schweiz und ihrer herzlichen Gastfreundschaft wird das nichts ändern. Auch mein geliebtes Schweizer Taschenmesser bleibt mein wichtigstes Werkzeug.

Dr. Friedrich Buer
Neustadt an der Aisch, Deutschland

Wir haben den Vortrag aufgezeichnet. Sehen Sie sich die Videoaufzeichnung des Vortrages an und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.

Unsere generelle Position: LinthGegenwind ist ein überparteiliches Zweckbündnis zum Schutz der Linthebene vor Windkraftanlagen. Der Verein bezieht keine Position zu darüber hinausgehenden Fragen der Energiepolitik. Unsere Mitglieder können diesbezüglich unterschiedliche Meinungen haben. Wir fördern die sachliche Aufklärung und freie
Diskussion
.

Früher: Neutrale und faire Berichterstattung in der SO

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Referat von Naturschützer Dr. Buer

Hetzartikel in der SO von
Redaktor Fischli

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Kein Bild vom neuen Vorstand von LInthGegenwind in der SO

 

Wurde komplett verschwiegen: Prominentester Gast Prof. Dr. Urs Glutz von Blotzheim, hier im Gespräch mit Dr. Buer

 

SAK-Informationsanlass über Flora und Fauna

 

Am 2. Mai 2018 informierte die SAK über die Ergebnisse der Untersuchungen zu Vögel, Fledermäusen und Baugrund. Wiederum ist der Bericht von Daniel Fischli in der Südostschweiz eine einseitige und falsche Darstellung der tatsächlichen Vorgänge. Die SAK wird unkritisch gelobt, die Gegner werden allesamt als Störer, Rabauken und Uneinsichtige dargestellt.

Vorauszuschicken ist, dass es auf der Veranstaltung zu Beleidigungen von beiden Seiten gekommen ist. LinthGegenwind war daran nicht beteiligt und hat damit nichts zu tun. Wir verurteilen einen solchen Ton grundsätzlich und setzen uns immer bedingungslos für eine sachliche und höfliche Diskussion ein.

Fischli schreibt einleitend: "Der Vereinsvorstand sitzt mitten im Saal, seine Supporter haben sich strategisch günstig hinten aufgestellt." Mit dieser quasi Kriegsberichterstattung heizt Fischli die Stimmung an. In Wirklichkeit ergab sich die Sitzverteilung natürlich zufällig.

 

Und weiter geht es: "Die Veranstaltung ist erst sieben Minuten alt, als Tramèr zum ersten Mal von einem Zuhörer unterbrochen wird." Fischli suggeriert eine Störung. In Wirklichkeit machte Adriano Tramèr von der SAK langatmige generelle Ausführungen zur Windenergie, während das Publikum vorher angewiesen worden war, nur die konkreten Themen des Abends zu diskutieren. Der Besucher forderte Tramèr auf, zum Thema des Abends zu kommen und sich auch selbst an die eigene Vorgabe zu halten. Dieser Hinweis war also mehr als berechtigt.

 

Der SAK attestiert Fischli: "Die Gastgeber von der SAK versuchen, die Diskussion auf der wissenschaftlichen Schiene zu halten. Es sind Adriano Tramèr von der Geschäftsleitung und Ralph Egeter, der Leiter des Projekts Linthwind." Kein Wort verliert Fischli über die Propaganda der SAK in der Einleitung. Beispielsweise wird die Stromproduktion aus Wind- und Solarenergie auf einem Diagramm suggestiv um eine Zehnerpotenz zu hoch dargestellt (siehe Propaganda).

 

Und weiter geht es zu LinthGegenwind: "Überhaupt erkennt man die Leute von «Linth Gegen Wind» daran, dass sie sich nicht per Handaufheben melden, sondern einfach das Wort ergreifen." Das ist ebenso lächerlich wie falsch, und soll die Mitglieder von LinthGegenwind persönlich als Störer und Rabauken diskreditieren.

 

Was Fischli komplett verschweigt: Wer bei dieser Veranstaltung am lautesten geschrien und gestört hat, war eine bekannte Windkraftbefürworterin.

 

Weiter geht es gegen einen Besucher: "Ein anderer Zuhörer unterstellt der Biologin, sie sei gar nie im Gebiet unterwegs gewesen." Auch das ist wieder eine verdrehte Darstellung durch Weglassung der Fakten. Der Redner hatte nämlich beanstandet, dass in der Untersuchung Kiebitze und Bekassine gar nicht erwähnt werden, obwohl sie im Niederriet vorkommen. Und hat dann pointiert die Frage an die Expertin gestellt, ob sie denn überhaupt in dem Gebiet gewesen wäre.

 

Abschliessend zieht Fischli über die Kritiker des Windkraftprojektes her: "Die Gegner zetteln dann eine Diskussion über Sinn und Unsinn der Windkraft an." Der Ton dieses Satzes von Fischli sagt alles. So werden grundsätzliche und berechtigte Anmerkungen eines Besuchers abqualifiziert.

 

In seinem Kommentar "Reden über Windräder" steigert sich Fischli zur politische Hetze: Die Windprojektgegner

 

"(...) kommen offenbar von rechts der Mitte. Die Situation erinnert an Deutschland oder die USA, wo die AfD oder Steve Bannon die politischen Werkzeuge der ehemaligen alternativen Linken kopiert haben."

 

Mit diesen Parallelen zielt Fischli darauf ab, die Windkraftgegner in eine politische Ecke zu stellen, um die Sympathisanten einzuschüchtern. Nichts ist absurder und falscher als eine solche Darstellung: Erstens ist LinthGegenwind überparteilich und betreibt Sachpolitik und nicht Parteipolitik. Wir gehören also überhaupt keiner politischen Richtung an. Zweitens ist die Zusammensetzung der Mitglieder von LinthGegenwind kunterbunt – die Mitglieder kommen aus allen politischen Lagern, wir haben z. B. mehrere Grüne als Mitglieder ebenso wie Anhänger von FDP, SVP oder CVP. Ein Schweiz-Amerikaner protestiert in einem Leserbrief gegen die "Anschwärzung der Windkraftgegner als 'Rechts der Mitte'".

 

Inhaltlich gibt es auch ein sachliches Detail zu korrigieren. Fischli berichtet, der Experte gehe von zehn toten Fledermäusen pro Windrad und Jahr aus. Richtig hat der Experte aber gesagt, die Anlagen würden so eingestellt, dass pro Jahr und Anlage nicht mehr als 10 Migranten und fünf von lokalen Arten erschlagen werden, das gibt insgesamt also 15 Fledermäuse pro Anlage und Jahr, somit 75 getötete Fledermäuse insgesamt pro Jahr.

 

Fazit: Fischli geht es nicht um eine sachliche, objektive und unparteiliche Berichterstattung, sondern er betreibt eine unsachliche und parteiliche Stimmungsmache. In einer Mail an LinthGegenwind entlarvt er sich offen mit folgendem Geständnis: "Wenn ich als Journalist eine Veranstaltung wie diejenige der SAK in Bilten besuche, interessiere ich mich nicht in erster Linie für den Inhalt der Referate." Das sagt alles.

 

Leserbriefe

02_sogl_72_2018-05-04 Biologen-Auschnitt

Fischlis Bericht über die SAK-Infoveranstaltung

...und sein Kommentar

 

Ungleichbehandlung von Befürwortern und Gegnern am Beispiel der
Petition der Energieallianz Linth

Am Beispiel der Online-Petition des Vereins Energiallianz Linth zeigt sich die ungleiche Berichterstattung der SO. LinthGegenwind hatte zu Handen der Gemeindeversammlung Glarus Nord den Antrag eingebracht, einen Mindestabstand von 700 Metern von Wohnbauten zu Windkraftanlagen festzulegen, damit die Bevölkerung von den schädlichen Auswirkungen der Windräder ausreichend geschützt ist. In einer konzertierten Aktion hat der Verein Energieallianz Linth dagegen eine Online-Petition lanciert, mit der er die Diskussion über das Windkraftprojekt stoppen und eine zeitliche Verschiebung der Abstimmung über den 700 Meter Sicherheitsabstand erreichen will.

Vergleich der Berichte Pro und Contra

Die SO bringt über die Petition der Windkraftbefürworter folgende Meldungen:

 

14. 05. Bericht in der SO online

15.05. Bericht in der Printausgabe "Glarus" auf der Titelseite

16.05. weiterer Bericht in der SO online

16.05. Bericht in der Printausgabe "Gaster / See" auf der Titelseite

Über die Medienmitteilung von LinthGegenwind berichtet die SO nur einmal, und das auch nur  online und nicht in der Printausgabe:

21.05. Bericht in der SO online.

 

Fischli spricht der Opposition gegen die Windkraft die "demokratische Legitimation" ab

Im Zusammenhang mit der Entscheidung der landrätlichen Kommission, die Windenergiezonen bei Bilten wieder in den Richtplan aufzunehmen, schreibt Fischli in seinem Kommentar am 26. Februar 2019, dass die Opposition gegen die Windkraft «bisher keine demokratische Legitimation vorweisen kann».

Wie bitte - die freie Meinung der Bürger und ihre Beteiligung an der Meinungsbildung soll nicht demokratisch legitimiert sein? Weil die Gemeinde vor Jahren im Zonenplan nach Vorgabe des kantonalen Richtplans, um dessen Änderung es ja gerade geht, eine Windenergiezone vorgesehen hat, sei die Opposition gegen das SAK-Windkraftprojekt nicht legitim? Wer eine Änderung einer bestehenden Regelung befürwortet, der sei demokratisch nicht legitimiert? Das ist ein so offensichtlicher Unsinn und eine ungeheuerliche Entgleisung, die von einer bemerkenswerten Verachtung der Demokratie zeugt. Welchen Hass auf die Windkraftgegner muss jemand haben, dass ihm als erfahrenen Journalisten ein solcher Fauxpas passiert?! Einfach alles ist recht, um die Gegner des SAK-Windkraftprojektes schlecht zu machen.

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Die Meldung der Windkraftbefürworter schafft es in zwei Printausgaben der Südostschweiz auf der Titelseite

 

© LinthGegenwind